4 wichtige Punkte für den Roadtrip

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Auto bei Roadtrip

Wie bereits hier beschrieben, haben wir uns in diesem Jahr für einen Roadtrip entschieden. Eine Rundreise mit unserem Buckelwal durch einige europäische Länder. Wir hatten das letztes Jahr schon mal im Auge, hatten dann aber irgendwie nicht den Mumm dazu. Vor kurzem sagte Sandra aber:

“Wir machen das dieses Jahr einfach – was soll schon schief gehen?”

Prinzipiell hat sie damit ja auch recht. Ein Ehepaar das keinem Streit aus dem Weg geht, deren vier Kinder in unterschiedlichen pupertären Ausprägungen und ein Auto mit knapp 90tausend Kilometer auf dem Buckel. Was soll da schon schief gehen?

Damit das Ganze dann nicht eventuell doch aus dem Ruder läuft, muss es natürlich schon ein wenig geplant werden. Hier findet Ihr also unsere vier wichtigsten Punkte zur Planung unseres Roadtrips

Wann fahren wir?

Sobald man den Entschluss gefasst hat einen Roadtrip zu unternehmen stellt sich auch schon die erste Frage. Wann fahren wir? Dabei spielen ganz klar mehrere Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel wann kann ich überhaupt von meinem Arbeitgeber aus Urlaub machen. Wann können, wie in unserem Fall, beide parallel Urlaub nehmen? Und was ist für den Plan überhaupt die ideale Reisezeit? Wer seinen Trip eventuell alleine oder zu zweit durchziehen will, ist da klar im Vorteil. Man ist dann einfach etwas freier in der Entscheidungsfindung.
Das “wann” ergibt sich bei uns mit drei schulpflichtigen Kindern dann doch leider sehr schnell von alleine: nämlich in den Ferien. Stellt sich nur noch die Frage in welchen?
In den Winterferien ist es zu kalt, in den Sommerferien unter Umständen zu heiß und zu voll. Unsere Wahl fiel schließlich auf die Pfingstferien. Die gibt es so nur bei uns in Bayern und noch in Baden-Württemberg.

Landschaft im Rückspiegel

Wie lange haben wir Zeit?

Naja, das ist irgendwie ja abhängig vom ersten Punkt. Wer zeitlich ungebunden ist und seinen Urlaub frei planen kann hat es da etwas leichter. Wir haben aber eben nur zwei Wochen um unsere “must-see” Punkte einzubauen. Umso wichtiger ist die entsprechende Routenplanung um einen optimalen Ablauf zu garantieren. Das schützt uns jedoch nicht vor kurzfristigen Planänderungen weil es uns evtl. hier und dort gut gefällt oder wir noch nicht alles Sehenswerte an einem Ort entdeckt haben.
Egal wie, die Planung ist wichtig um überhaupt einen Anhaltspunkt zu bekommen, wie lange so ein Roadtrip dauern wird.
Heute machen es einem diverse Routenplaner im Internet recht einfach. Punkt A und Punkt B eingeben und schon wissen wir ungefähr wie lange man für die Strecke braucht. Wenn man nun noch weiß wo man überall sein möchte ergibt sich ziemlich schnell der Zeitbedarf. Das bringt uns auch schon zum nächsten Punkt.

Turmuhr

Was wollen wir unbedingt sehen?

Hier können wir ein Teil der persönlichen Bucket-List abhaken.
Je mehr Personen am Roadtrip teilnehmen um so umfangreichen kann die Liste der gewünschten Orte natürlich werden. Es gilt also vor allem den Punkt “Wie lange haben wir Zeit?” im Auge zu behalten. Im Vorfeld helfen da sicherlich Reiseführer oder auch das Internet. Bei uns ist es so, dass wir uns nach dem Klären der Wie-lange-Frage relativ schnell einig waren welche Städte wir unbedingt sehen möchten. Das sind also die “Fixpunkte”. Nach dem Verbinden dieser Punkte in zeit- und verkehrsoptimierter Weise, ergab sich sehr schnell eine brauchbare Strecke. Ein bisschen Recherche im Internet und schon hatten wir weitere Punkte auf unserer Liste der Sehnsuchtsorte.
Die können ganz unterschiedlicher Natur sein: atemberaubende Naturschauspiele, ein Freizeitpark, die quirlige Innenstadt einer Metropole oder auch die Ruhe eines Mittelmeerstrandes.
Wichtig ist aber in allen Fällen, dass man sich gründlich informiert und auch die Orte benennt, die man bei Zeitdruck weglassen könnte.

Männer am Meer

Wo übernachten wir?

Ginge es nach Sandra wahrscheinlich irgendwo am Straßenrand im Auto. Man könnte zwar in unserem Bus eine Liegefläche von ca. 1,2 x 2 Meter schaffen, das könnte aber bei sechs Personen eng werden. Zudem erwarte ich doch ein Mindestmaß an Komfort. Also ein sauberes Bett und Badezimmer. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, und auch hier haben es vermutlich Allein-/Paarreisende einfacher, für uns aber fiel die Wahl auf Hotels bzw. Hostels.
Da die Route aufgrund der o.g. Liste bereits steht, können wir also auch schon an die Hotelbuchung gehen. Natürlich könnte man das, im Zeitalter des mobilen Internets, auch von Unterwegs aus machen. Meine Erfahrung zeigt mir allerdings, dass es meistens günstiger wird, je eher man bucht. Zudem sind die Hotels im Regelfall auch kostenlos stornierbar. Für mich gibt es also keinen Grund bis auf den letzten Drücker mit der Buchung zu warten. Viel mehr macht es mir Spaß hin und wieder die Preise zu checken und wo nötig zu stornieren und neu zu buchen.

Blockhütte

Wenn man sich über diese Punkte im Klaren ist, hat man schon das Grobe Gerüst für seinen Roadtrip gebaut. Der Rest ergibt sich dann fast von alleine 😉

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